Nach einer Reihe von Untersuchungen kann der Arzt feststellen, ob Sie an Osteoporose erkrankt sind oder nicht.
Folgende Untersuchungen sind dazu notwendig:
Anamneseerhebung:
- Bei einem Arzt-Patienten-Gespräch wird festgestellt, ob Sie Risikomerkmale haben und zu dem Personenkreis zählen, der besonders häufig von Osteoporose betroffen ist.
Körperliche Untersuchung:
- Hierbei werden Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht gemessen. Beurteilt werden außerdem mögliche Wirbelsäulenverformungen, Muskelkraft, Gleichgewichtssinn usw., was Aufschluss über Ihr Osteoporose- und Sturzrisiko gibt.
Röntgen der Wirbelsäule:
- Geröntgt wird vor allem, wenn Sie mindestens 4 cm kleiner geworden sind, Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenverformungen haben. Nur so kann festgestellt werden, ob bei Ihnen Wirbelkörper eingebrochen sind.Laboruntersuchungen: Blutuntersuchungen klären, ob bei Ihnen andere Erkrankungen vorliegen, die die Entwicklung einer Osteoporose begünstigen.
Knochendichte-Messung mit DXA:
- Osteoporose hängt mit einer stark erniedrigten Knochendichte zusammen. Zur Messung der Knochendichte wird die DXA-Technik empfohlen. Die Knochendichte wird an der Lendenwirbelsäule oder an der Hüfte mit Hilfe von geringen Röntgenstrahlen gemessen. Das Ergebnis wird mit der durchschnittlichen Knochendichte von gesunden jungen Erwachsenen verglichen und mit dem so genannten T - Wert beschrieben. Der T - Wert sagt aus, um wie viel die Knochendichte vom Durchschnittswert junger gesunder Menschen abweicht. Er muss unter Berücksichtigung der anderen Untersuchungsergebnisse interpretiert werden.
Wie bei Frauen muss auch bei Männern eine sorgfältige Risikoerhebung und Ursachenabklärung durchgeführt werden. Im Bedarfsfall wird bei Männern zusätzlich der Testosterongehalt im Blut bestimmt. Häufig ist bei Männern auch eine Knochenprobe (Biopsie) sinnvoll.
Inhalt
Tipp für den Einkauf