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Osteoporose, was bedeutet das?

Behandlung von Osteoporose mit Medikamenten

Da es sich bei der Osteoporose um eine chronisch fortschreitende Krankheit handelt, müssen entsprechende Medikamente über lange Zeit eingenommen werden, damit dem Masse- und Strukturverlust des Knochens ausreichend entgegengewirkt werden kann.

Auch wenn der durch Osteoporose bedingte Knochenstrukturverlust nicht reversibel ist, so können doch vor allem Knochenbrüche vermieden werden, die schwere Folgen nach sich ziehen. Nach einem Bruch des Schenkelhalses verlieren beispielsweise 50 % der zuvor alleinlebenden Betroffenen ihre Unabhängigkeit. Diese Patienten sind selbst dann auf fremde Hilfe angewiesen, wenn es um einfache Tätigkeiten wie z. B. das morgendliche Ankleiden geht.

Auch wenn der durch Osteoporose bedingte Knochenstrukturverlust nicht reversibel ist, so können doch vor allem Knochenbrüche vermieden werden, die schwere Folgen nach sich ziehen. Nach einem Bruch des Schenkelhalses verlieren beispielsweise 50 % der zuvor alleinlebenden Betroffenen ihre Unabhängigkeit. Diese Patienten sind selbst dann auf fremde Hilfe angewiesen, wenn es um einfache Tätigkeiten wie z. B. das morgendliche Ankleiden geht.

Es gibt Medikamente, die den Knochenabbau hemmen, indem sie die Aktivität der Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) hemmen. Dies sind die sogenannten "antiresorptiven Substanzen". Außerdem gibt es Medikamente mit knochenaufbauender Wirksamkeit, sogenannte "osteoanabole Substanzen".

Die medikamentöse Langzeittherapie richtet sich nach dem Grad des Knochenmasseverlustes, der Art der Osteoporose und der Stärke des Knochenumsatzes. Welches Medikament für Sie am besten geeignet ist, entscheidet Ihr jeweiliger Arzt.

Für die Behandlung von Osteoporose bei Männern gibt es folgende Vorschläge: Als „Basistherapie“ sind die ausreichende Zugabe von Calcium / Vitamin D sowie Muskelaufbautraining und Sturzprophylaxe neben hormonersetzenden bzw. knochenstabilisierenden Medikamenten unverzichtbar. Zur Therapie der Osteoporose des Mannes ist das hoch wirksame, knochenstabilisierende Bisphosphonat Alendronat zugelassen. Ist Testosteronmangel an der Entstehung der Osteoporose beteiligt, kann (zusätzlich) eine sexualhormonersetzende Therapie in Betracht gezogen werden. Dies muss der Arzt mit dem Betroffenen und ggf. auch mit der Lebenspartner(in) detailliert besprechen. In wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass das Bisphosphonat Alendronat auch bei Männern wirksam ist, bei denen ein Testosteronmangel an der Entstehung der Osteoporose beteiligt war. Bei Alendronat beträgt die Behandlungsdauer in der Regel zwei bis drei Jahre.

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